Bandgeschichte

Die Geschichte der VielTöner beginnt im Jahre 2011 mit Ansulf Thalheim. „Wenn Sie zu irgendeinem Gegenstand in Ihrem direkten Umfeld keine richtige Bindung haben, vergeben SIe einen Namen.“ So beschreibt Ansulf seinen musikalischen Neubeginn, nachdem er sein Altsaxophon, welches fortan den Namen Luise trägt, nach langer musikalischer Auszeit wieder ausgegraben hat.

08.01.2012 Neujahrskonzert

Ansulf und Friedhelm im Januar 2012

Durch einen Zufall lernte Ansulf den Steller Organisten und Pianisten Friedhelm Radwe kennen. Die beiden legten den Grundstein der heutigen VielTöner. Gemeinsam spielten Ansulf und Friedhelm klassische Werke und es bildete sich eine richtige Freundschaft zwischen den beiden.

IMG_9859

Nach dem ersten gemeinsamen Konzert

Bei dem Duo sollte es aber nicht lange bleiben. Eines Abends im Sommer 2012 klingelte bei Florian Jenzen das Telefon. Ansulf berichtete von einem geplanten Weihnachtskonzert in der Steller Kirche, bei dem er mit Friedhelm zusammen neben ein paar klassischen auch moderne Weihnachtslieder präsentieren wollte. Besonders für den moderneren Teil fehle jedoch ein Schlagzeuger. Und da Ansulf wusste, dass Florian, sein Nachbar, zufällig Schlagzeug spielt, war die Besetzung für das Weihnachtskonzert 2012 in Stelle schnell komplettiert.

Die nächsten eineinhalb Jahre blieb es bei dem Trio. Ansulf, Friedhelm und Florian waren bald unter der „3 – Generationen-Band“ oder auch der „Band ohne richtigen Namen“ bekannt. Sie fühlten sich in der Swing-, Jazz- und Popmusik zu Hause und spielten bei einigen Veranstaltungen in Stelle und Umgebung wie beim Gemeindesommerfest, Weihnachtskonzerten und einem Barabend im Steller Gemeindehaus.

Bild 1

Noch „Die Band ohne richtigen Namen“ mit Neuzugang Uli (unten rechts)

Im Sommer 2014 erwähnte Friedhelm, dass er einen tollen Gitarristen und Basssisten kenne, der vielleicht auch Interesse hätte, bei der Gruppe einzusteigen. Die erste gemeinsame Probe mit Ulrich („Uli“) Beckedorf fand kurz darauf statt und alle waren sich einig, dass Uli eine echte Bereicherung war, sowohl auf musikalischer, menschlicher und auch optischer Ebene (denn so ein Kontrabass auf der Bühne macht schon einiges her!). Beim Weihnachtskonzert 2014 hatte Uli dann sein Debüt in der „Band ohne richtigen Namen“.

VTLogo1Web

Das Bandlogo

Anfang 2015 gab es erneuten Zuwachs. Dieses Mal in Form von Bert, Ansulfs neuem Tenorsaxophon, das heute natürlich nirgendwo fehlen darf. Spätestens jetzt war klar: ein Name muss her! Am Ende gab es neben vielen Vorschlägen auch einen Gewinner, und ab sofort heißt die Gruppe: VielTöner!

039A2351

Die VielTöner zusammen mit Gastmusikerin Margret Radwe vor einem Auftritt 2015

Ungefähr zur selben Zeit berichtete man Ansulf voller Euphorie von einem „Teufelsgeiger“, der möglicherweise mitspielen würde. Ein Telefonat später ist Helmut Stuarnig, der eigentlich bei den Hamburger Symphonikern spielt, regelmäßig Dauergast bei den VielTönern.

Beim Konzert in Kirchwerder haben Henning (dritter von rechts) und Friedhelm mitgespielt.

Über die Zeit baute die Band ihr Repertoire immer weiter aus, doch im Sommer 2015 gab Friedhelm bekannt, dass er nach seinem 80. Geburtstag in diesem Jahr gerne etwas kürzer treten würde. Also brauchte die bunte Truppe einen neuen Pianisten. Das war Ulis Stichwort, der Henning Mund, einen befreundeten Pianisten, mit dem er schon vor Jahren zusammen Musik gemacht hat, vorschlug. Es wurde eine Kennenlernprobe organisiert und alle waren begeistert. Seit August 2015 zählt Henning zur Stammbesetzung der VielTöner, und alle waren froh, dass sich so schnell ein klasse neuer Pianist gefunden hatte.

P1040156 (4)

Moni passt perfekt in die Truppe

Und die Veränderungen hörten nicht auf. Die Band hat über die Zeit schon mehrmals überlegt, wie es sein würde, eine Sängerin in der Gruppe zu haben. Und auch hier meldete sich Uli zu Wort. Aus einem Chor kannte er die Sängerin Monika Berrier, die sich gerne auf Sologesang spezialisieren wollte und eine passende Band suchte. Eine gemeinsame Probe und es war offiziell: Monika („Moni“) gehört ab sofort zu den VielTönern. Seit dem Weihnachtskonzert 2015 ist sie immer dabei.

 

Und die Zukunft wird zeigen, was sich noch so tut.